Ursula Schäfer

Mary Shelley: Frankenstein

„Das Literarische Quintett Schweiz“ ist ein privater Literaturkreis und nicht öffentlich.

An der Universität Ingolstadt erschafft Victor Frankenstein ein künstliches Wesen, das er nicht beherrschen kann. Das Monster sehnt sich nach Liebe und Gemeinschaft, bringt aber allen, die ihm zu nahe kommen, den Tod. Mit Frankenstein hat Mary Shelley 1818 eine mythische Gestalt erschaffen, die im Lauf des 20. Jahrhunderts durch teilweise sehr freie Verfilmungen eine ungeheure Popularität erlangt hat. Während der Name heute für alle arten von Monstern steht, erzählt Shelley die phantastische Geschichte des Victor Frankenstein, dem es gelingt, aus Leichenteilen eine menschliche Kreatur zum Leben zu erwecken. Doch der Wissenschaftler kann die Hässlichkeit des Monsters nicht ertragen - und überlässt es sich selbst. Aus Einsamkeit und Verzweiflung wird das eigentlich gutmütige Wesen zum Mörder.

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